Grundschule Freinsheim: PV-Anlage mit Speicher in Betrieb

Die Grundschule Freinsheim wird durch die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage mit knapp 30 kWp Leistung zukünftig mit vor Ort erzeugter Sonnenenergie versorgt - Dank eines entsprechend dimensionierten Energiespeichers sogar in Zeiten, zu denen die Sonne nicht scheint. Im Zuge der Projektumsetzung wurde die bisher voneinander getrennte Elektroinfrastruktur von Alt- und Neubau vereinheitlicht, um beide Gebäude mit Strom aus Sonnenenergie versorgen zu können.

Zubau von Photovoltaikanlagen auf den Kindertagesstätten in Bobenheim und Weisenheim am Berg

Auf bisher ungenutzten Dachflächen der Kindertagesstätten in Bobenheim und Weisenheim am Berg konnten weitere kommunale Photovoltaikanlagen errichtet und in Betrieb genommen werden. Beide PV-Anlagen haben jeweils knapp 30 kWp Leistung, die Anlage in Weisenheim am Berg verfügt zudem über einen Energiespeicher und Notstromfunktion. Zur Errichtung der Anlage in Weisenheim am Berg war eine statische Ertüchtigung des Dachstuhls erforderlich, um die zusätzlichen Dachlasten der verbauten Photovoltaikmodule sicher ableiten zu können.

© VG Freinsheim

Errichtung einer PV-Anlage auf dem Rathaus in Freinsheim

Nach der Fertigstellung der beiden Photovotaikanlagen auf den Dachflächen der Kindertagesstätte und Grundschule in Kallstadt, wurde Anfang September eine weitere PV-Anlage mit kanpp 30 kWp auf dem Rathaus in Freinsheim errichtet. Die neue Anlage in Freinsheim verfügt über einen Energiespeicher, der zukünftig einen möglichst hohen Eigenverbrauch der vor Ort nachhaltig erzeugten Energie gewährleisten soll. Für den Energiespeicher mit einer Kapazität von ca. 17 kWh konnte eine Förderung im Rahmen des rheinland-pfälzischen Solar-Speicher-Programms erwirkt werden. Nach der erfolgreichen Realsierung der ersten Projekte in Kallstadt und Freinsheim sollen zukünftig weitere kommunale Dachflächen für solare Energie erschlossen werden.

© VG Freinsheim

Bau von Photovoltaikanlagen auf Kita & Grundschule in Kallstadt

In den Sommerferien 2021 wurden die Dachflächen von Kita und Grundschule in Kallstadt mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die beiden Anlagen mit jeweils knapp 30 kWLeistung tragen zur Stromversorgung kommunaler Einrichtungen mit vor Ort erzeugter regenerativer Energie bei. Zukünftig sollen weitere kommunale Dachflächen für Photovoltaik erschlossen werden. Nach Fertigstellung der beiden Anlagen in Kallstadt wird das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung in Freinsheim mit Solarmodulen belegt.

 

© VG Freinsheim

Projektwoche faires Jugendhaus

Wie können wir Nachhaltigkeit und Klimaschutz besser in unseren Alltag integrieren? 
Dieser und anderen spannenden Fragen gingen die engagierten Teilnehmerinnen der Nachhaltigkeitswoche 2020 im Haus der Jugend in Freinsheim nach.

Gemeinsam mit Ihren Betreuerinnen, die die Projektwoche mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatten, entstanden während der fünftägigen Aktion allerlei tolle Ideen, die oft auch gleich mit viel Begeisterung und Kreativität in die Tat umgesetzt wurden. 

So schwangen die Teilnehmerinnen beispielsweise beherzt den Hammer, um Insektenhotels für heimische Krabbeltiere zu zimmern oder verschönerten den Außenbereich des Haus der Jugend mit allerlei nützlichen Pflanzen, um den fleißigen Tierchen ab sofort Nahrung und Unterschlupf zu bieten. Zwischendurch konnten sich die Teilnehmerinnen unter anderem mit der selbst aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellten Schoko-Nuss-Creme stärken und sich die bei der Pflanzaktion schmutzig gewordenen Hände mit festem Shampoo aus eigener Produktion waschen. 

Zudem nutzen die Mädchen ganz im Sinne des Upcycling Gedanken alte und nicht mehr benötigte Dinge, um beispielsweise leere Getränkekartons in schicke Geldbeutel oder alte Stoffreste in modische Einkaufstaschen oder praktische Bienenwachstücher zu verwandeln. Dabei wurden Sie neben ihren Betreuerinnen auch vom Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Freinsheim unterstützt, der die Vorbereitung der Projektwoche und auch einige Aktionen vor Ort begleitete. Ein weiteres Highlight der Projektwoche war die gemeinsame Erarbeitung eines Saisonkalenders für Obst und Gemüse. 

Auch während den einzelnen Projekten drehten sich die Gespräche oft darum, wie man sein eigenes Verhalten im Hinblick auf einen besseren Umgang mit unserer Umwelt ändern kann, ohne sich dabei allzu sehr einschränken zu müssen. Hierbei wurde deutlich, dass es nicht darauf ankommt perfekt zu sein, sondern vielmehr darauf, dass jeder etwas tun kann. Denn jedes bisschen Mehr an Nachhaltigkeit zählt!

Modernisierung der Beleuchtungsanlagen in Schulen und Kindertagesstätten

In Schulen und Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde Freinsheim wurden in die Jahre gekommene Beleuchtungsanlagen durch effiziente LED-Lichttechnik ersetzt. 

Die Umrüstung erfolgte in der Grundschule Freinsheim (Alt- und Neubau), der Grundschule Kallstadt, der Grundschule Weisenheim am Berg sowie in den Kindertagesstätten Bobenheim am Berg und Kallstadt. Durch die vollständige Erneuerung der Beleuchtungssysteme sinkt der Energieverbrauch der Beleuchtungsanlagen dauerhaft in signifikanter Größenordnung. Gleichzeitig erhöht sich die Ausleuchtung und damit die Aufenthaltsqualität deutlich.

Neben den messbaren Energie- und CO₂-Einsparungen profitiert die Verbandsgemeinde auch langfristig: Der häufige Austausch und die Entsorgung von Leuchtstoffröhren entfallen, was zusätzliche Kosten und Abfälle reduziert. Mit der erfolgreichen LED-Umstellung schafft die Verbandsgemeinde Freinsheim moderne, nachhaltige Rahmenbedingungen für Kinder, Lehrkräfte und Beschäftigte und leistet einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität.

© Pixabay

Einführung eines kommunalen Energiemanagements

Grundlegender Bestandteil eines kommunalen Energiemanagemets ist die fundierte Erfassung der liegenschaftsbasierten Verbrauchsdaten in den Bereichen Elektrizität und Wärme. Anhand dieser Datengrundlage und softwaregestützten Analysemöglichkeiten sollen zukünftig angedachte Effizienzmaßnahmen für einzelne Liegenschaften abgeleitet und deren Wirksamtkeit nach Umsetzung kontrolliert werden können. Die Einführung eines Energiemanagements in kommunalen Liegenschaften eröffnet signifikante Potentiale zur dauerhaften Kostensenkung duch Energieeinsparungen und kann somit zur Senkung des ausstoßen von Treibhausgasen beitragen. Ein strukturiertes Energiemanagement ermöglicht es damit, ökonomische und ökologische Zielsetzungen in Einklang zu bringen.

© VG Freinsheim

Neue Radabstellanlage in Erpolzheim

Für Fahrräder gibt es am Bahnhaltepunkt in Erpolzheim einen weiteren Abstellplatz. Denn der alte Unterstand konnte die Masse an Rädern schon lange nicht mehr aufnehmen. Im Juni 2021 wurde die zusätzliche Anlage, die weitere 20 Stellplätze mit Sicherheitsbügeln zum Anschließen von Rädern bietet, eingeweiht werden. 

Die Kosten zur Realisierung betragen etwa 30.000 Euro, von denen 40 Prozent durch Fördermittel abgedeckt werden. Zusätzlich zur neuen Unterstellmöglichkeit für Fahrräder wurden auch Vorbereitungen zur späteren Errichtung von Lademöglichkeiten für E-Bikes und Elektroautos getroffen.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

© Pixabay

Inbetriebnahme von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

Jeweils in Weisenheim am Sand (Parkplatz am Rathaus), Weisenheim am Berg (Parkplatz Karl-Gayer-Straße), Dackenheim (Golfplatz) und in Herxheim am Berg (Parkplatz Weisenheimer Straße) wurde eine Normalladesäule mit zwei Ladepunkten (je 22 kW Ladeleistung pro Ladepunkt) errichtet. Die Inbetriebnahme fand in 2019 am Ladesäulen-Standort in Herxheim am Berg statt.

Die Ladesäulen ermöglichen das gleichzeitige Laden von jeweils zwei Elektrofahrzeugen. Mit der Initiierung des Baus der Ladesäulen leistet die Verbandsgemeinde Freinsheim einen Beitrag zum flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in Deutschland. Ein zukünftiger Ausbau der Ladeinfrastruktur im VG-Gebiet ist vorgesehen, so zum Beispiel auf dem angedachten Ortskernentlastungsparkplatz in Freinsheim.

© VG Freinsheim

Sanierung der Kita Haus für Kinder in Freinsheim

Im Zuge der ehemals geplanten Generalsanierung zur zukunftsorientierten Gestaltung der Kindertagesstätte Haus für Kinder in Freinsheim, war unter anderem die energetische Sanierung der Einrichtung vorgesehen. Nach umfangreicher Grundlagenermittlung wurde neben vielen weiteren Teilprojekten auch ein Maßnahmenbündel zur energetischen Sanierung definiert, welches in den Folgejahren gemeinsam mit vielen weiteren Vorhaben (bspw. Berücksichtigung des Kita-Zukunftsgesetzes und Anforderungen aus dem Bereich der Digitalisierung) umgesetzt werden sollte. Hinsichtlich der energetischen Sanierung sollten in 2023/2024 die oberen Geschossdecken gedämmt und die bestehende Heizanlage gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht werden. Entsprechende Fördergelder i. H. v. etwa 120.000 € wurden beantragt und bewilligt. Weitere im Gesamtvorhaben berücksichtigte Maßnahmen mit Bezug zum Klimaschutz waren die Installation einer Photovoltaikanlage, die effizientere Gestaltung der Wasseraufbereitung und die Realisierung eines zeitgemäßen LED-Lichtkonzepts. Das Projekt wurde auf politischen Beschluss zu Gunsten eines Kita-Neubaus aufgegeben.

© VG Freinsheim

Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf der Friedhofshalle in Freinsheim

Ende 2019 rief die Pfalzwerke AG das Purstrom-Förderprojekt ins Leben. Dabei wurden Kommunen im Versorgungsgebiet der Pfalzwerke aufgefordert, sich mit zukunftsweisenden Projekten, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und auf die Reduktion schädlicher Treibhausgasemissionen abzielen, zu bewerben.

Nach Bekanntgabe der Gewinner im Frühjahr 2020 freuten sich alle Beteiligten aus Politik und Verwaltung über den positiven Bescheid der Pfalzwerke AG. Im vergangenen Juli wurde der nach Süden ausgerichtete Teil der Freinsheimer Friedhofshalle mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet, die nachträgliche Integration eines entsprechenden Energiespeichers ist dabei jederzeit möglich.

Vorteile ergeben sich durch die dezentrale Erzeugung regenerativer Energie auf bisher ungenutzten Dachflächen der Friedhofshalle. Die Nutzung der nachhaltig erzeugten Energie trägt signifikant zur Reduktion der Stromkosten vor Ort bei und begünstigt zugleich die Zielsetzung der Verbandsgemeinde und Stadt Freinsheim, ihren Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Energiewende zu leisten. Mit der Projektumsetzung werden ökonomische und ökologische Zielsetzungen sinnvoll vereint.

Seit Inbetriebnahme der Anlage im Sommer 2020 konnten vor Ort  etwa 3.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Das Projekt kommt bei Bürgerinnen und Bürgern gut an. Im Zuge der Anlagenerrichtung gingen vermehrt Anfragen ein, wie sich ähnliche Projekte am sinnvollsten auf privaten oder gewerblich genutzten Immobilien realisieren lassen und worauf dabei hinsichtlich Planung, Finanzierung und Umsetzung zu achten ist.

Das abgeschlossene Projekt sowie die geplante Erschließung weiterer kommunaler Dachflächen für solare Energie soll dazu beitragen, bei vielen verschiedenen Akteuren ein noch größeres Bewusstsein für den notwendigen Wandel hin zu regenerativer Energieerzeugung zu schaffen. Kommunale Projekte mit Anschauungscharakter können dabei helfen, Interessierte im privaten und gewerblichen Bereich zum eigenen Handeln anzuregen und bieten auch daher oftmals einen echten gesellschaftlichen Mehrwert.

Mit dem Solarkataster (https://solarkataster.rlp.de/start) können Unternehmer und Privatleute aus Rheinland-Pfalz online mit wenigen Klicks prüfen, ob sich eine Solaranlage auf ihrem Dach rentiert und wie sich ein zusätzlicher Stromspeicher auswirkt. Die Auswertung des Online-Solarkatasters kann als Grundlage für die nächsten Schritte zur Umsetzung einer Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage genutzt werden, wie etwa die Kontaktaufnahme zu einer Fachberatung oder die Vorbereitung eines Erstgesprächs mit einem geeigneten Fachbetrieb. Die Installation von Photovoltaik-Anlagen in Zusammenhang mit Batteriespeichern wird zudem im Rahmen des Solar-Speicher-Förderprogramms finanziell unterstützt. Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Interessierte unter: https://www.energieagentur.rlp.de/service-info/foerderinformationen/solar-speicher-programm. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet Bürgern in ihren Beratungsstellen eine kostenlose, von Anbietern unabhängige, Beratung zum Thema Solarenergie (https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/beratung-rlp).