Klimaschutzbeirat
Klimaschutz vor Ort
Der seit 2011 bestehende Klimaschutzbeirat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Bürger*innen und der Gemeinde und tagt regelmäßig im Ratssaal.
Mit der Kommunalwahl im Juni 2024 ist turnusgemäß die 4. Amtsperiode des Haßlocher Klimaschutzbeirats zu Ende gegangen. Für die Neubesetzung des Klimaschutzbeirates werden daher engagierte Mitwirkende gesucht, die Haßloch auf dem Weg zu mehr Klimaschutz unterstützen möchten. Der Klimaschutzbeirat unterstützt den Gemeinderat sowie die verschiedenen Gremien und die Verwaltung bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Klimaschutz- und Klimafolgenanpassung. Der Klimaschutzbeirat entwickelt, diskutiert und bewertet örtliche Maßnahmen zum Schutz der Erdatmosphäre und des Klimas unter Berücksichtigung von umwelt-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Aspekten. In Absprache mit dem zuständigen Beigeordneten erarbeitet der Beirat Projekte und Kampagnen zur Sensibilisierung und Motivierung der Öffentlichkeit im Bereich Klimaschutz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien. Die Mitwirkung im Klimaschutzbeirat ist ehrenamtlich und parteiunabhängig möglich. Das Gremium tagt mindestens einmal pro Quartal. Die Satzung des Klimaschutzbeirates mit den dazugehörigen Satzungsänderungen finden Sie auf der Website der Gemeindeverwaltung.
Die neuen Mitglieder des Klimaschutzbeirates sollen im Gemeinderat am 11. September 2024 durch Wahl berufen werden. Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, melden Sie sich bitte mit Ihren Kontaktdaten bei der Klimaschutzmanagerin Natalia Koch per E-Mail (natalia.koch@hassloch.de).
Kommunale Wärmeplanung in Haßloch
Nachdem im Februar 2024 der Förderbescheid zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für Hassloch eingegangen ist, hat der Bau-, Verkehrs- und Entwicklungsausschuss in seiner Sitzung am 20. Juni 2024 die Vergabe der Planungsleistung einstimmig beschlossen. Der Auftrag wurde nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren an das Unternehmen MVV Regioplan GmbH in Mannheim vergeben.
Mit einem internen Kick-Off-Termin in der vergangenen Woche ist das Projekt, das eine Laufzeit von einem Jahr hat, offiziell gestartet. Teilgenommen haben neben den Projektmitarbeitenden des beauftragten Unternehmens Carsten Borck als Erster Beigeordneter, Wolfgang Jünger als Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt und die Klimaschutzmanagerin Dr. Andrea Petmecky.
Die Kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Planungsinstrument, das einen Wärmeplan für Haßloch mit Blick auf die erforderliche Umstellung auf erneuerbare Energien erstellt. Es geht im Wesentlichen um die Erarbeitung einer Strategie in Sachen Wärmeplanung, die wichtige Rahmenbedingungen für Investitions- und Ansiedlungsentscheidungen liefert und Planungssicherheit für Bürger*innen und Unternehmen liefert.
Im Wesentlichen besteht die Kommunale Wärmeplanung aus fünf Phasen: Die Vorbereitungsphase (1), die Bestandsanalyse (2), die Potenzialanalyse (3), die Zielszenario-Entwicklung (4) und schließlich die Entwicklung einer Umsetzungsstrategie, bei der es konkret um die Erarbeitung von Maßnahmen geht (5). „Nachdem wir die ersten formalen Hindernisse überwunden haben, befinden wir uns derzeit schon mitten in der Bestandsanalyse, bei der es darum geht, den Wärmebedarf in der Kommune zu erheben und den Status-quo abzubilden. Hier sind wichtige Partner*innen für uns insbesondere die Gemeindewerke Hassloch und die Schornsteinfeger“, so die Klimaschutzmanagerin.
Die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung für Haßloch wird unter dem Förderkennzeichen 67K25694 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.